Presseinformation: Autovolksbegehren bekennt sich zu Nehammers Technologieinitiative, fordert aber weiter: „Die Kosten müssen runter!“

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Das im Februar gestartete Autovolksbegehren bekennt sich zwar zur Technologieoffenheit, fordert aber einmal mehr: Das Auto muss für alle leistbar bleiben! Mit seinem Volksbegehren möchte Branchenexperte und Fachjournalist Gerhard Lustig die aktuellen Teuerungen und Beschränkungen gesamtheitlich evaluieren.


Wien, 21. April 2023 – Gerhard Lustig, Initiator des Autovolksbegehrens unterstützt die von Bundeskanzler Nehammer gerade angekündigte Initiative zur Technologieoffenheit von Fahrzeugantrieben, weist aber dennoch darauf hin: „Die Kosten müssen runter!“. Im Rahmen seines Autovolksbegehrens fordert der Branchenkenner klare Besteuerungsregeln. So soll die jährliche Steuer- und Abgabenbelastung um 25 Prozent gesenkt, ein Reparaturbonus für Kraftfahrzeuge eingeführt und ein langfristiger Plan für eine bedarfsorientierte bundesweite Parkraumbewirtschaftung entwickelt werden. „Österreich ist hinter Belgien das zweitteuerste Autoabgabenland in der EU. Vor allem der Umstand, dass die Normverbrauchsabgabe (NoVA), die Mineralölsteuer und die neue CO2-Bepreisung allesamt dieselbe politische Stoßrichtung haben, zeugt davon, dass die Maßnahmen über das Ziel hinausschießen. Im Sinne einer Konsolidierung braucht es eine Zusammenführung aller Steuern und Abgaben sowie die Senkung auf ein sozial verträgliches Niveau“, so Gerhard Lustig.

Technologieoffenheit notwendig, um Klimaziele zu erreichen
Nehammers beim Autogipfel angekündigte Technologieinitiative hält Lustig zwar für sinnvoll, sieht E-Mobilität und Wasserstoff auf absehbare Zeit aber nur als einen Teil der Lösung. „Mit E-Autos allein werden wir die Klimaziele im Verkehr nicht erreichen. Wir bräuchten bis 2030 bereits 2,5 Millionen E-Autos auf Österreichs Straßen – das ist Utopie!“, erklärt er. Um den Individualverkehr zu ökologisieren, müssten ihm nach auch die bereits bestehenden Autos mit Verbrennungsmotor mitbedacht werden. Hier sieht er vor allem E-Fuels als Mittel eine CO2-Reduktion besonders für weniger wohlhabende Menschen, die auf die Mobilität mit ihrem Auto angewiesen sind, ermöglichen zu können. „Um die notwendigen Klimaziele zu erreichen ohne Volksvermögen zu vernichten, braucht es Technologieoffenheit zumindest für die Zeit des Übergangs zur Zukunft der Mobilität!“, betont Gerhard Lustig und ergänzt: „Die Politik darf auch nicht übersehen, dass sogar im fossilen Treibstoff noch jede Menge Innovationspotenzial steckt, CO2-reduzierend zu wirken. Die Additivforscher in den Laboren der Ölgiganten arbeiten daran, zeitnah umweltverträgliche Kraftstoffe zu liefern.“

Jede Stimme für das Autovolksbegehren zählt!
Unterstützer des Volksbegehrens „Kosten runter“ bittet Lustig ins nächste Gemeinde- oder Magistratsamt zur Unterschrift. Nutzer der Handy-Signatur, kartenbasierter Bürgerkarte, ID Austria oder EU-Login können online unterschreiben. Werden die notwendigen 8.150 Unterschriften erreicht, kann der Initiator im Bundesministerium für Inneres den Antrag auf Einleitung des Volksbegehrens stellen. Dann gilt es, die nötigen 100.000 Unterzeichner:innen zu gewinnen, damit das Thema im Parlament behandelt werden muss. Gerhard Lustig: „Ich habe schon sehr viele positive Rückmeldungen und Kommentare bekommen und bin daher zuversichtlich, dass wir das Autovolksbegehren erfolgreich gestalten werden.“

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